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Der Ortsvorsteher informiert:

Im März diesen Jahres hatte ich als Ortsvorsteher alle Kinder/Jugendliche unseres Ortes im Alter von 10 bis 17 Jahren zu dem sogenannten “Jugendforum Hoof” in unseren KulturHoof eingeladen. Es war die erste Veranstaltung nach dem sogenannten “Jugendbeteiligungs-Gesetz”, welches der Landtag des Saarlandes im Jahr 2015 auf den Weg gebracht hatte. Das neue Gesetzt besagt, junge Menschen in kommunale Entscheidungsprozesse (früh) mit einzubinden. Meiner Einladung folgten dann rund 12 engagierte Kinder und Jugendliche aus Hoof, die unter der Leitung von Frau Meike Jacobs vom Adolf-Bender-Zentrum einen Nachmittag lang ihre Sicht der Dinge in unserem Dorf herausarbeiteten und zu Papier brachten. Interessierte Zuhörer waren die Ortsratsmitglieder Sabrina Heinz, Manfred Seib, Jannick Klos und Bernhilde Stadtler.

Nachfolgend werde ich die Ergebnisse der Veranstaltung veröffentlichen. Vorweg kann gesagt werden, dass wir als Ortsratsvertreter erstaunt waren, wie “erwachsen” die Kinder/Jugendliche sich der Thematik annahmen und zu welchen Ergebnissen sie kamen.

Mit vielen der genannten Wünsche und Anregungen hat sich der Ortsrat Hoof in den vergangenen Jahren z. T. schon mehrfach beschäftigt und immer wieder an die Stadtverwaltung St. Wendel herangetragen! Leider wurden diese (berechtigten!) “Wünsche” jedoch nicht in den jeweiligen Haushalten der Kreisstadt St. Wendel eingestellt! Als nachvollziehbares Beispiel sei der Wunsch nach einer “überdachten Bushaltestelle” genannt. Hier hat der Ortsrat sogar schon zweimal über die Jahre eigens Modelle nachgebaut und der Verwaltung vorgelegt. Dabei geht es nicht um die “üblichen” Bushaltestellen, weil diese rechtlich nicht an der notwendigen Stelle gefördert werden können. Es ging eher darum, einen entsprechenden Wetterschutz für die Schulkinder zu schaffen!

Aber auch die Aussagen zum Vandalismus und über den Zustand unserer Dorfstraßen sind bemerkenswert!

Erfreulich ist, dass jetzt nach insgesamt 5 Monaten des Bemühens der einheitliche Wunsch aller Teilnehmer nach einem Beachvolleyball-Feld umgesetzt werden konnte. Das Sportfeld sollte eigentlich schon im Sommer fertiggestellt sein. Die Zusage der Stadtverwaltung (Grundstückseigentümer!) ließ jedoch so lange auf sich warten! Die Förderung der Staatskanzlei (Projekt: Saarland zum Selbermachen) in Höhe von 2.500.- Euro hingegen ging binnen weniger Tagen über die Bühne!

Bemerkenswert finde ich auch die Mehrfachnennung nach einem fehlenden Jugendraum (JuZ)!

Nachfolgend die Ergebnisse des Jugendforums zur Kenntnis!

Gernot Müller

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